Die MINIPhänomenta kehrt zurück

 

Im Juni 2015 hatten wir - zusammen mit der Grundschule in Aerzen - für fast vier Wochen insgesamt etwa 50 Experimentier-Stationen - die sogenannte MINIPhänomenta zu Gast! Das hat die Kinder unserer Schule, uns Lehrkräfte, aber auch Sie als Eltern am Tag-der-offenen-Tür so angesprochen, dass wir uns zum Nachbau einzelner Stationen entschlossen haben. Eltern trugen sich motiviert in eine Helfer-Liste ein - danke!

Genau das war im Sinne von nachhaltigem Lernen auch angestrebt von den Projektleitern, der Uni in Flensburg sowie der Nord-Metall. Durch sie angeregt, ist es uns auch gelungen, Sponsoren sowie Betriebe der heimischen Industrie zur Unterstützung beim Nachbau zu gewinnen: Denn auch die leitenden Mitarbeiter der Ausbildungsabteilungen der Firmen Gruse, Lenze sowie der Aerzener Maschinenfabrik - Frau Heinemann, Herr Kirsch sowie Herr Lompe - sagten sofort beim Besuch in der Schule Ihre Hilfe zu. Gemeinsam mit ihren Auszubildenden übernahmen sie den Nachbau von je drei größeren Stationen!!! Zusätzlich setzte sich freundlicherweise Herr Gruse selbst dafür ein, dass unser Vorhaben von der Stiftung Weserbergland großzügig mit 600 Euro für Baumaterial und ähnliches unterstützt wurde.

Und so konnte es nach den Sommerferien direkt mit der Planung losgehen: WER baut WAS? Das war schnell besprochen, denn es gab eindeutige Favoritenstationen unter allen Beteiligten, sodass es für alle ans Werk ging!!!

An einem Samstagvormittag direkt vor den Herbstferien trafen sich, Eltern und Lehrerinnen beider Schulen in der Tischlerei Weichert in Groß Berkel. Als Vater einer unserer Schülerinnen hatte sich Herr Weichert bereiterklärt, seine Tischlerei mit Ausstattung, vor allem aber auch sein Know-How als Meister zur Verfügung zu stellen, den Materialeinkauf zu unterstützen sowie selbst tatkräftig mitzuarbeiten. Vielen, vielen Dank!!! Aber auch "unseren anderen Vätern" sei an dieser Stelle nochmals herzlich gedankt, für Einsatz, gute Stimmung, Geschick und Ihre geopferte Freizeit am Wochenende: Herrn Hesselbarth, Herrn Scholz, Herrn Pabst & Herrn Gründemann! Was wären wir ohne solche Eltern!!! So wurden in Arbeitsteams, die sich spontan fanden, 12 Ausstellungspodeste aus Holz zugesägt, geschliffen, lackiert und verschraubt. Außerdem entstanden die Stationen Kugelralley, Galileibahn, das Schlauchtelefon sowie zwei Wasserstationen bis Mittag. Und dabei verblieb auch noch Zeit ein für einen ordentliches Handwerkerfrühstück, das netterweise Frau Wulff und Frau Klopprogge brachten! Vielen Dank auch dafür!!!

Doch auch in den Ausbildungswerkstätten ging´s ans Werk: Frau Heinemann hat mit ihren Auszubildenden bereits drei fertige Exponate zum Forschen übergeben. Auch die Firma Lenze hat bereits zwei der drei elektrischen Stationen in unsere Forscher-Hände übergeben.

Erwähnt werden muss noch das Engagement von zwei Männern, die in Einzelarbeit bauten: Herr Christian Ergezinger aus Reher hat die Station Fallbremse nachgebaut und Herr Reinhard Wille, der Vater unserer Kollegin Frau Kügler baute für beide Schulen die Stationen "Der längste Weg" sowie "Lissajous-Pendel" - also sogar vier große Exponate!!!

Insgesamt sind wir überwältigt von diesem Ergebnis!!! Das hätten Frau Schütte, meine Kollegin aus Aerzen, und ich vor einem Jahr niemals vermutet, als wir im Rahmen einer Wochenendfortbildung die Phänomenta kennenlernten und anschoben!

 

VIELEN DANK allen für die erfolgreiche Zusammenarbeit!!!

 

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Lese-Projektwoche

Unter dem Motto „Lesen mit Vergnügen – eine Reise ins Reich der Phantasie“ fand in unserer Schule vor den Herbstferien eine 4-tägige Projektwoche statt. Von der ersten bis zur vierten Klasse machten sich die Kinder lesend auf den Weg andere „Welten“ zu entdecken. In gemütlichen Runden wurden das Erdmännchen „Tafiti“, „Hotte und sein Unzelfunzel“ oder „Das Gespenst am Kleiderhaken“ begleitet. Die Abenteuer mit einer „Sockensuchmaschine“, mit „Max und Moritz“ und einem „Frechdachs auf vier Pfoten“ haben den Kindern viel Freude bereitet. Außerdem erfuhren die Kinder der vierten Klasse, dass Gewalt und Aggression einen allein ganz einsam und hilflos machen. Mit Freunden aber kann man sich wehren...

Neben dem Lesen stand die spielerisch-handelnde Texterschließung im Vordergrund. Die Hauptfiguren der Bücher wurden gemalt, als Puppen oder Modelle gebastelt. Es wurden Spiele, Lesemappen und Wandzeitungen erstellt, Rätsel gelöst und kleine Szenen als Rollenspiele sowie Kinolesungen geprobt.

Am letzten Schultag vor den Ferien stand noch ein besonderes Highlight für die ersten drei Klassenstufen auf dem Programm. Die Kinderbuchautorin Bettina Goeschel nahm alle mit auf ein spannendes, musikalisches Abenteuer um „Gespensterjagd und Monsterspuk“. Dank der Unterstützung durch den Förderverein konnten die Kinder diese lebendige Literatur kennenlernen und haben so Lust auf mehr Abenteuer, Lust auf mehr Phantasie, Lust auf mehr Bücher bekommen.

Nachmittags waren dann alle Kinder, Eltern, Geschwister, Großeltern... zu einem abschließenden Lesefest eingeladen. Mit dem Lied der Büchermaus auf den Stufen des Eingangs wurde der Startschuss zum Entdecken der Ergebnisse der einzelnen Phantasiereisen gegeben. Mit Freude und Stolz präsentierten die Kinder diese. In manchen Räumen mussten die Türen zeitweise geschlossen werden, da der Andrang der Zuschauer bzw. der Zuhörer sehr groß war.

Frau Mestmäcker und einige Frauen des Fördervereins hatten für Kaffee im Eingangsbereich gesorgt und in den Klassen konnten nach Herzenslust Donats und Kuchen vertilgt werden. Vielen Dank für die fleißigen Helferinnen!!

Am Ende des Tages gingen alle erschöpft, aber zufrieden und glücklich mit neuen Eindrücken in die bevorstehenden Herbstferien.